Beschäftigt man sich mit dem Thema Nachhaltigkeit, so stößt man schnell auf Begriffe wie Closed Loop und Kreislaufwirtschaft.

Beim Closed-Loop-Ansatz geht es darum, Produktkreisläufe zu schließen, indem zum Beispiel die in Produkten enthaltenen Rohstoffe nach deren Nutzung dem Rohstoffkreislauf zur Herstellung neuer Produkte wieder zugeführt werden.

Den Closed-Loop-Ansatz kennen wir in der Praxis beispielsweise durch die Mülltrennung, denn dort wird durch die werkstoffliche Verwertung der Verpackungen recyceltes Material für z.B. neue Verpackungen geschaffen. Während die Masse an Verpackungsabfällen jedes Jahr steigt [1], können davon nur die Verpackungen recycelt werden, die auch tatsächlich recyclingfähig sind. Die Recyclingfähigkeit der Verpackung hängt u.a. stark davon ab, wie gut die Verpackung durch den Endverbraucher in ihre einzelnen Materialkomponenten getrennt werden kann. Daher nimmt das neue Verpackungsgesetz nun Hersteller und Handel stärker in die Pflicht und lässt Unternehmen für die Sammlung und das Recycling ihrer Verpackungen bezahlen. Je recyclingfähiger die Verpackung, desto geringer sind die Gebühren. 

Auch das Europäische Parlament nimmt das Thema Kreislaufwirtschaft stärker in den Fokus. EU-Rechtsvorschriften für die Abfallwirtschaft sollen nun aktualisiert werden, um von einer Linearwirtschaft („Wegwerfwirtschaft“) zu einer Kreislaufwirtschaft überzugehen. Der Aktionsplan der EU-Kommission zielt darauf ab, dass bestehende Materialien und Produkte so lange wie möglich geteilt, geleast, wiederverwendet, repariert, aufgearbeitet und recycelt werden. Somit soll der Lebenszyklus der Produkte verlängert werden.[2] 

Das Konzept von
RePack

Auf dem Prinzip der Kreislaufwirtschaft baut auch das Konzept des finnischen Unternehmens RePack auf. Mit ihren wiederverwendbaren Verpackungen aus recyceltem Polypropylen haben sie den Produktkreislauf für Versandverpackungen erfolgreich geschlossen.

Durch die Wiederverwendung der ein und derselben Verpackung wird erst gar kein Verpackungsmüll generiert, der recycelt werden muss, um zu einer neuen Verpackung produziert zu werden. Das reduziert nicht nur den Ressourceneinsatz und CO2-Emissionen, sondern macht den Müllberg potentiell auch kleiner. Nicht umsonst hat das Unternehmen 2020 den Deutschen Nachhaltigkeitspreis erhalten.

So funktioniert der
Kreislauf von RePack

Der Kreislauf von RePack ist simpel: Ich als Unternehmerin zahle durch meine Bestellung der RePacks deren gesamten Weg um den Kreislauf im Voraus – sozusagen eine Servicegebühr. Deine Bestellung packe ich dann ganz easy in ein RePack und sende sie ganz normal mit DHL GoGreen zu dir. Du nimmst deine Bestellung aus dem RePack, faltest es zusammen und wirfst es in den nächstbesten Briefkasten. Was du hierbei beachten musst, kannst du auf der mitgelieferten Kurzanleitung nachsehen. Natürlich ist das RePack bereits vorfrankiert. Durch das Postsystem wird das RePack wieder zurück zu seinem Zuhause geschickt. Dort wird es gereinigt und für die nächste Runde bereitgestellt. Der Kreislauf beginnt erneut, wenn ich weitere RePacks bestelle. 

RePack einwerfen
10% Rabatt erhalten

Du bist Teil des Kreislaufs! Denn damit die Kreislaufwirtschaft von RePack funktioniert, ist es wichtig, dass du das RePack dem Kreislauf wieder zur Verfügung stellst. Hierfür musst du es einfach in irgendeinen Briefkasten einwerfen – egal in welcher Stadt oder in welchem Land du dich gerade befindest. Sobald das RePack wieder im Kreislauf registriert wurde, erhältst du per E-Mail Zugang zum Reward System von RePack, an dem neben dayê rose noch weitere zahlreiche Unternehmen teilnehmen und attraktive Coupons als Dankeschön anbieten. Dort kannst du dir 10% für deinen nächsten Einkauf bei dayê rose sichern.

Sofern du eine Retoure hast, kannst du die Produkte, die du retournieren möchtest, im RePack verpackt an mich zurücksenden. Auch dann bleibt das RePack im Kreislauf und du erhältst deinen Reward.